Latest Posts

Fruchtig bis knackig: Sommerlicher Chicoréesalat


Ich glaube Chicorée ist auch so ein ganz spezielles Gemüse, bei dem es kein "ja, schmeckt ganz okay" gibt. Entweder man liebt ihn oder man hasst ihn, je nachdem ob man bitter mag oder nicht. 

Ich für meinen Teil liebe es leicht bitter. Tonic, Bitterlemon und Campari... alles meins. Kein Wunder also, das auch Chicorée ein gerne gesehener Gast auf meinem Speiseplan ist. Mein allerliebster Salat, wenn es draußen sommerlich warm wird, ist deswegen meine Eigenkreation, die ich euch heute ans Herzchen legen möchte.



Das Rezept ist so lecker wie einfach und schon allein die Tatsache es euch überhaupt als Rezept verkaufen zu wollen, fast schon dreist. Aber sollte ich es euch deswegen etwa vorenthalten? Auf keinen Fall!



Und mit diesen vier Zutaten seid ihr auch schon dabei! Chicorée, Mango, Orange und Himbeeren. Die Mengen der einzelnen Zutaten variieren je nach Gusto.

Ich schneide den Strunk des Chicoreé immer großzügig keilförmig heraus, dann ist der Rest nämlich wirklich nur noch leicht bitter. Die Orange filetieren, klein schneiden und den Saft aus dem "Gerippe" mit der Hand auspressen. Den Mango-Trick habe ich von Emmely und er funktioniert wunderbar. Einfach längs links und rechts an der flachen Seite des Kerns vorbei schneiden, so hat man quasi schon mal zwei Hälften, die man, wenn die Mango schön reif und saftig ist, was sie sein sollte, mühelos mit einem Löffel aushöhlen kann. Das Fruchtfleisch rund um den Kern auch noch abschneiden und alles mundgerecht würfeln. Die Himbeeren vorsichtig unterheben und fertig. 



Schon vereint sich der herbe Geschmack des Chicorée mit der Saftigkeit der Orange, der köstlichen Süße der Mango und der säuerlichen Spritzigkeit der Himbeere. Eine Zugabe von Zucker ist für mich nicht nötig. Aber probiert es am besten einfach selber aus.


Auf ein paar sonnige Tage!
Liebe Grüße aus Berlin
Doreen



Salzig oder süß?: Arme Ritter!




Heute kommt das schnellste Gericht, das man sich vorstellen kann. Man kann es salzig oder süß essen. Zum Frühstück, zum Mittag zum Abenbrot oder als Snack. Es besteht aus Zutaten die quasi jeder immer im Haus hat. Und es ist lecker! Und noch dazu so schnell gemacht. Arme Ritter. Die hat meine Mutter mir schon als Kind gemacht und wie ich kürzlich herausgefunden habe, selbst nie gegessen (wie geht das?). Heute ist es mein absolut liebstes Notfall-Gericht, wenn nichts anderes im Haus ist und ich das leider erst an einem Sonntag bemerke.



Zutaten
für 3-4 Arme Ritter

3-4 Toastscheiben
2 Eier
etwas Milch
etwas Butter

Das ist das Grundrezept. Die Eier mit etwas Milch in einem tiefen Teller verrühren. Wenn ihr die Armen Ritter herzhaft essen wollt, noch etwas Salz und Pfeffer hinzugeben. Die Toastscheiben in der Eimasse wenden und in etwas Butter in einer Pfanne braten, bis sie schon goldbraun und knusprig sind. Fertig!


Wenn ihr die süße Variante haben wollt, in die Eimasse etwas Vanillezucker und Zimt geben. Das ist so lecker, obwohl es so simpel ist!



Habt eine schöne sonnige Restwoche und genießt eure Armen Ritter.
Emmely


Verlinkt bei
 verliebtinzuhause

Asia meets BBQ: Tomatensalsa



Ach ist das herrlich, die Grillsaison ist eröffnet!!! Lange genug hat es ja schließlich auch gedauert. Endlich spielt sich das Leben, und auch das Essen, wieder draußen ab. Denn in unserer Familie sind  alle bekennende Liebhaber von offenem Feuer und Holzkohle. Das ist wahrscheinlich noch so ein genetisches Überbleibsel aus der Steinzeit. Ugga-ugga, ich habe Feuer gemacht!


Ich verspreche euch, ihr werdet hier in nächster Zeit jede Menge Grillrezepte zu sehen bekommen. Denn bevor wir alle gemütlich im Garten zusammensitzen, grillen und genießen, bekommt unsere Kreativität Flügel. Die ganze Familie sprüht vor Ideen. Es werden verschiedene Fleischsorten unterschiedlich eingelegt, Spießchen gespießt, Salate geschnippelt und Soßen gerührt.


Die hausgemachte BBQ-Soße ist so und so Standart und nicht mehr wegzudenken, das Rezept werde ich euch bei Gelegenheit auch noch verraten. Seit zwei, drei Jahren allerdings, hat sie Konkurrenz bekommen von einer fruchig-frischen Tomatensalsa, mit einem Hauch Asien. 

Das Rezept stammt von einer lieben Bloggerfreundin von mir, die leider schon lange nicht mehr postet. Dafür hat sie einen ganz tollen Insta-Account. Die Dame ist nämlich vom Fach. Schaut doch einfach mal vorbei wenn ihr euch für vegane, glutenfreie, laktosefrei Rezepte interessiert.




Zutaten

4 aromatische Rispentomaten
1 Chilischote
1 Knoblauchzehe
2 Stangen Frühlingszwiebeln
1 Limette
50 ml Olivenöl
Salz / Pfeffer
frischer Koriander

Ihr schneidet die Tomaten, die Chilischote, den Knoblauch und die Frühlingszwiebeln in möglichst kleine Würfel, gebt die abgeriebene Schale der Limette und den gehackten Koriander dazu und gießt das ganze mit dem Öl und dem Saft der Limette auf. Nun alles schön umrühren, mit Pfeffer und vor allem Salz abschmecken und ein paar Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.


Diese Salsa ist so schnell gemacht und auch als kleines Mitbringsel immer gerne gesehen. Lasst es euch schmecken. Feuer frei!


Liebe Grüße aus Berlin
Doreen 

Frühlingsfrisch: Schopska-Salat



Leute, der Sommer ist da! Also fast. Zumindest sind 22 Grad eine deutliche Steigerung zu dem Schnee, der an Ostern in Berlin gefallen ist. Und passend zu diesen sommerlichen Temperaturen gibt es heute einen leckeren frischen Salat, den man im Garten oder auf dem Balkon genießen kann. Oder halt am offenen Fenster, wenn man keinen Balkon hat (so wie ich).

Diesen Salat liebe ich schon, seit ich Kind bin. Und, wie ich gerade von meiner Mutter erfahren habe, liebt auch sie ihn schon, seit sie Kind ist; was (wenn man ihren Aussagen über ihr Alter Glauben schenken kann) in etwas genauso lange her ist. 
Das Rezept ist nicht nur super einfach gemacht, sondern sogar ein Original, das meine Oma aus dem Bulgarien-Urlaub mitgebracht hat.


Zutaten
für 4 Portionen

1 Salatgurke
400g Tomaten
4 Lauchzwiebeln
150g Schafskäse
8 TL neutrales Öl
Salz


Die Gurke und die Tomaten jeweils halbieren und in dünne Scheiben schneiden. Das weiße Ende der Lauchzwiebeln in dünne Ringe scheiden und in einer Schüssel mit den Tomaten, der Gurke und dem Öl mischen und gut salzen.
Den Schafskäse – am besten natürlich bulgarischer – mit einer Reibe grob reiben und auf den Salat geben. Zuletzt die grünen Enden der Lauchzwiebeln in Ringe schneiden und auf den Käse geben.


Lasst euch den Salat schmecken und genießt die Sonne, 
man weiß nie, wie lange sie da ist.
Emmely


Verlinkt bei

Es grünt so grün: Feine Frühlingssuppe mit Bärlauch

Lange genug mussten wir ja nun auf ihn warten, er hat sich Zeit gelassen in diesem Jahr. Aber wenn der Frühling dann endlich durchs Land zieht, die warmen Sonnenstrahlen die Nase kitzeln und die ersten zarten Knospen sprießen, dann fühle ich mich immer so richtig grün – so frühlingsgrün! 

Was läge da näher als sich ein super leckeres Süppchen zu kochen. Mit grünen Erbsen, Rucola, frischem Bärlauch und als Topping leuchtend pinke Radieschen. Wenn das keine Augenweide ist? Eine Suppe wie eine Frühlingswiese.


Ich liebe ja Bärlauch und da die Saison recht kurz ist gibt es ihn derzeit so oft wie möglich und in allen Variationen. Leider habe noch keinen Platz im Wald gefunden wo ich ihn frisch ernten kann. Ich bin auch so selten im Wald, bin aber immer ganz neidisch wenn andere Bloggerinnen ihre geheimen, versteckten Ernteplätze zeigen. Im Großstadt-Dschungel kauft man ihn eben im Supermarkt.

Zutaten für 4 Personen

1 Zwiebel
300g mehlige Kartoffeln
reichlich Bärlauch
1 EL Olivenöl
1 l Gemüsebrühe
750g TK-Erbsen
80g Rucola
10 Radieschen
1 EL Butter
100 ml Sahne
3 EL Zitronensaft
Salz und Pfeffer
rote Pfefferbeeren (wer mag)


Zwiebeln in kleine, Kartoffeln in große Würfel schneiden und in dem heißen Öl leicht anbraten. Den klein geschnittenen Bärlauch zugeben und kurz zusammenfallen lassen. Die Brühe dazugießen, aufkochen und zugedeckt 15 Minuten köcheln lassen. Die Erbsen hineingeben und weitere 5 Minuten kochen lassen.

Inzwischen eine Hand Rucola für die Garnitur beiseite legen und den Rest hacken. Radieschen putzen und vierteln und in der Butter bei mittlerer Hitze garen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Sahne zur Suppe geben und aufkochen lassen. Den Rucola hineingeben, die Suppe fein pürieren und mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Suppe in Schüsseln füllen. Mit Radieschen und Rucola garnieren und mit gehackten roten Pfefferbeeren bestreuen.

Also, wenn ihr das nächste Mal am Bärlauch vorbeischlendert, sei es nun im Wald oder im Laden, nehmt ihn mit und gebt ihm vorübergehend ein Zuhause in diesem leckeren Süppchen.

Liebe Grüße aus Berlin
Doreen

verlinkt bei 
creadienstag


Alles aus einem Topf: One-Pot-Pasta


Wer liebt es nicht? Eine Pfanne zum Braten, ein Topf zum Nudeln kochen, ein Sieb zum Abgießen, noch ein Topf für die Soße. Und ruckzuck steht die Küche voll mit dreckigem Geschirr. Nein, ich denke das liebt niemand. 

Genau deswegen lieeebe ich One-Pot Gerichte. Alles kommt einfach in einen Topf - noch simpler geht es nicht. Und der Geschmack leidet keineswegs darunter, ganz im Gegenteil. Dadurch, dass die Nudeln direkt in der Soße gekocht werden, bekommen sie einen intensiveren und einzigartigen Geschmack. 
Ein schnelles, einfaches UND leckeres Feierabendgericht, was will man mehr?



Zutaten
für 4 Personen

500g kurze Nudeln
500g Hähnchenbrustfilet
1 rote Paprika
1 gelbe Paprika
300g Tomaten
3 Lauchzwiebeln
2 Knoblauchzehen
1 EL Tomatenmark
500 ml Gemüsebrühe oder Fond
500g stückige Tomaten aus der Dose
80g Parmesan



Zunächst das Fleisch, die Paprika, die Lauchzwiebeln und die Tomaten klein schneiden.

Nun etwas Öl in einem großen Topf erhitzen, und das Fleisch rundherum anbraten und mit etwas Salz und Pfeffer würzen. Den Knoblauch pressen und dazugeben, die Lauchzwiebeln und das Tomatenmark hinzugeben und alles kurz mitbraten. Anschließend die Paprika und die frischen Tomaten hinzugeben und ebenfalls kurz braten.

Jetzt die Brühe und die stückigen Tomaten aufgießen und die Soße mit Salz und Pfeffer abschmecken. Dann einfach die (ungekochten) Nudeln dazugeben. Je nach Nudelsorte solange köcheln lassen, bis die Nudeln al dente sind. In der Regel sollten es so ca. 10 Minuten sein. 

Zuletzt nurnoch den Parmesan reiben und unter die Nudeln heben.



So fix ist ein leckeres Essen gezaubert und die Küche bleibt (einigermaßen) sauber.
Lasst es euch schmecken
Emmely


Verlinkt bei
creadienstag 

Klein und fein: Pasticcini

Geburtstage werden bei uns nicht, wie in vielen anderen Familien, übers ganze Jahr verteilt gefeiert. Das wäre ja auch irgendwie langweilig und wenig herausfordernd. Nö, bei uns gibt es regelrechte Stoßzeiten. Dann muss gefeiert werden was das Zeug hält, ob man will oder nicht. Der ganz normale Großfamilien-Wahnsinn sozusagen.
 
Damit es dann aber doch nicht zuuuu anstrengend wird, verteilen sich die Geburtstagsknäule auf sage und schreibe ZWEI Monate. Im März machen wir uns warm und im Mai ist dann die absolute Geburtstags-Eskalation. Deswegen haben wir hier auch eine Woche pausiert.
 
Wenn Emmely und ich beim sonntäglichen Familienessen in die Runde fragen, was es zum Geburtstag-Kaffee geben soll, dann fangen alle an mit den Augen zu klappern. „ Könnt ihr uns nicht Pasticcini machen?“ Jeder hier liebt diese kleinen Köstlichkeiten und es sind immer zu wenige!



Aber das ist ja gerade das Schöne daran, das Besondere. So werden sie wertgeschätzt und jedes Einzelne genossen, denn es steckt schon ein wenig Arbeit darin. Doch die lohnt sich allemal! Manchmal werden sie sogar abgezählt und zugeteilt, damit es absolut gerecht ist und nicht womöglich Einer eins mehr hatte.

Kennengelernt haben wir sie in Italien. Stellt euch vor, ihr sitzt in einem kleinen Cafe in einem schönen Innenhof, die Sonne scheint und ihr habt eine köstliche Tasse Cappuchino und ein paar Pasticcini vor euch. "La dolce vita" sage ich nur. Und genau so schmecken sie auch. Nach dem süßen Leben!


 
Zutaten 

1 Ei
100g Butter
50g Zucker
150g Mehl
Salz
Verschiedene Früchte
Puddingpulver
Milch, Zucker
Frischkäse, Himbeergelee

Zubereitung


Das Ei trennen und das Eiweiß zur Seite stellen. Eigelb, 100g Butter in kleinen Stücken, 50g Zucker, 150g Mehl und eine Prise Salz erst mit den Knethaken des Handrührers, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Kleine Förmchen ausbuttern und wenig Teig, ca 5 mm hoch in die Förmchen drücken. Mit der Gabel einstechen und im Ofen bei 200°C Ober- und Unterhitze 15 min nicht zu dunkel backen. Den Boden nach dem Backen sofort dünn mit Eiweiß bestreichen.



Puddingpulver nach Packungsanweisung zubereiten. Frischkäse mit dem Himbeergelee verrühren. Auf die ausgekühlten Küchlein nach belieben einen Klecks Pudding geben oder die Frischkäsecreme aufspritzen und mit dem Obst belegen. 



Der feine Mürbeteig zergeht förmlich auf der Zunge und man kann einfach nicht genug davon bekommen. Probiert es aus! Kleiner Tipp, macht lieber die doppelte Menge... oder die dreifache, oder vierfache... oder... ihr werdet sehen!

Liebe Grüße aus Berlin
Doreen

So viel besser als sein Ruf: Rosenkohl-Kartoffelbrei-Auflauf


Wo sind die Rosenkohlliebhaber unter euch? Ich gehöre auf jeden Fall dazu! Ich verstehe gar nicht, wo der Rosenkohl seinen schlechten Ruf her hat, aber bei mir könnte er gerne öfter auf den Tisch kommen. Wenn er nämlich schön weich und nicht bitter ist, schmeckt er super lecker.

Überbacken wird der Rosenkohl mit Kartoffelbrei. Mit Kartoffelbrei? Ja! Klingt vielleicht erst einmal ungewöhnlich, schmeckt aber extrem gut. Insbesondere in Kombination mit dem Bergkäse, der den ganzen Auflauf krönt. Probiert es unbedingt mal aus.


Zutaten
Für 4 Personen

6-7 große Kartoffeln
etwas Butter
etwas Milch
500g Rosenkohl
250ml Sahne oder Cremefine
1 Ei
Paprikapulver
100g Bergkäse
Fleischbeilage nach Wahl



Zuallererst die Kartoffeln schälen und in Spalten schneiden. In gesalzenem Wasser ca.20 Minuten kochen, bis sie weich sind. Den Rosenkohl putzen und den Strunk jeweils kreuzförmig einschneiden. Ca. 10 Minuten in reichlich gesalzenem Wasser kochen und anschließend abgießen. Geht hier ruhig etwas beherzter ans Salzen ran, denn nüchterner Rosenkohl schmeckt wirklich nicht so prickelnd.

Den Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Die Kartoffeln stampfen und mit Butter, Milch und Salz abschmecken, bis der Kartoffelbrei die gewünsche Konsistenz hat. Ich persönlich liebe es, wenn er noch etwas grober ist und relativ fest. Man kann ihn aber selbstverständlich auch sehr fein stampfen und etwas flüssiger machen.

Die Sahne bzw. Cremefine mit einem Ei vermengen und mit Paprika, Salz und Peffer abschmecken.
Den Rosenkohl in eine Auflaufform geben und die Ei-Sahne-Mischung darübergießen.

Den Kartoffelbrei auf dem Rosenkohl verteilen, den Käse reiben und diesen auf dem Kartoffelbrei verteilen.

Auflauf für ca.15 Minuten im Ofen backen, bis der Käse schon braun ist.

Als Beilage schmecken zum Beispiel Nürnberger Würstchen sehr gut.

Gebt dem Rosenkohl eine Chance und lasst es euch schmecken
Emmely

Kinderleichte Kinderküche: Blitzpizza

Kinderleicht? Von wegen! Kennt ihr das auch? Das kleinste Kind hat ihre beste Freundin zu Besuch und etwas später klingelt es an der Tür. So schnell kann ich gar nicht gucken wie die Freunde meines Sohnes in seinem Zimmer verschwinden. Uiii, es geht auf das Abendessen zu und ich hab das Haus voll hungriger Kinder.
 
Jetzt muss schnell eine Idee her. Lilly mag kein Gemüse, Bruno bekommt schon einen dramatischen Würgreiz wenn er das Wort Zwiebeln nur hört. Da schließt Hugo sich umgehend an. Zwiebeln wie ekelhaft. Wie kann eine Mutter ihrem Kind auch sowas schreckliches antun. Das ist eindeutig ein Fall für Amnesty international. Aber dafür ist jetzt keine Zeit. Jerry mag eigentlich nur Würstchen. Nur mein Minchen, die isst alles. Na immerhin. Hilft mir in dem Moment aber auch nicht wirklich weiter. 


Zum Glück fällt mir ein, dass ich in der Speisekammer noch Wraps zu liegen habe. Die Mädchen kommen in die Küche gelaufen. "Können wir helfen?" Aber immer doch! Der Kühlschrank wird gesichtet. Paprika, Tomaten, Schinken, Zwiebeln, Salami, Pilze usw. werden von den Mädchen sorgfältig und hochkonzentriert kleingeschnitten. Den Käse reibe ich schnell. Der Ofen ist vorgeheizt. Vom Geschirrgeklapper angelockt stehen plötzlich auch die Jungs in der Tür. 
"Gib´s Essen???" Sieht ein wenig nach klassischer Rollenverteilung aus. Nun gut. 


Heute kommen sie nicht so leicht davon. Heute ist nämlich jeder selber für sein Essen verantwortlich. Alle bekommen einen Wrap auf den Teller, der einfach nur mit Tomatenmarkt bestrichen wird. Nun kann der "Boden" nach Lust und Laune und nach persönlichem Geschmack belegt werden. Zum Schluss noch etwas italienische Kräuter und Käse drüber und dann ab damit für ein paar Minuten in den Ofen. So schnell kann es gehen!

Ich entscheide mich für  Champignons und frischen Blattspinat. Dad nimmt Thunfisch, Kapern und Zwiebeln. Am Tisch ist eine himmlische Ruhe, weil alle genüsslich vor sich hin mampfen. Perfekt. Und niemand hat was zu meckern.


Also keine Panik wenn ihr das nächste Mal kleine Fressmonster im Haus habt. Blitzpizza kommt einfach bei jedem gut an. Die Wraps kann man gut auf Vorrat zu liegen haben. Ich wünsche euch ein entspanntes Wochenende.

Liebe Grüße aus Berlin
Doreen

Kein Geheimnis mehr ums Alter machen: Numbercake


Wenn man einmal anfängt, Torten für die Familie zu machen, kommt man aus der Nummer nicht mehr raus. Dann werden die Erwartungen immer höher und jeder will eine zum Geburtstag haben. Naja, selbst Schuld irgendwie. 

Am Montag hatte dann die Freundin meines Bruders Geburtstag. Und da wir nicht ihren Namen tanzen wollten, haben wir lieber ihr Alter gebacken. Wir haben uns dieses Mal beim Backen nämlich von einem aktuellen Kuchen-Trend inspirieren lassen: Numbercakes. Diese hübschen Kuchen in Zahlenform, die mit allerhand Dekozeug verziert sind. Und da die Freundin meines Bruders ein großer Schoko-Fan ist, haben wir eine Schokoladenvariante des Zahlenkuchens gezaubert.

Zutaten

Für den Kuchen
4 Eier
130g Zucker
½ Vanilleschote
130g Mehl
40g Speisestärke
1 TL Backpulver
2 EL Warmes Wasser

Für die Creme
600g Sahne
400g Schokolade (Sorte nach Wahl)

Außerdem
Spritzbeutel mit Tüllen
Ganz viel Deko zum Verzieren


Zu aller erst solltet ihr die Creme vorbereiten. Dazu einfach die Sahne in einem kleinen Topf auf dem Herd erwärmen, die Schokolade in Stücke hacken, den Topf vom Herd nehmen und die Schokolade in der Sahne schmelzen. Den Topf anschließend in den Kühlschrank stellen, bis die Masse wieder Kühlschranktemperatur hat.

Der Kuchen ist wirklich einfacher zuzubereiten, als man auf den ersten Blick denken könnte.

Zunächst sollte man sich Zahlen ausdrucken. Ich habe mir ganz einfach im Schreibprogramm auf dem Computer die Schriftart herausgesucht, die mir am besten gefallen hat und pro DINA4 Seite eine Zahl ausgedruckt.

Wichtig ist nun (aus eigener Erfahrung bei diesem Kuchen), dass man erst die eine Hälfte des Teiges herstellt und später erst die anderen Hälfte, da der Teig ansonsten zu flüssig wird, wenn er zu lange steht und es dann nicht mehr möglich ist, die Zahlen in eine schöne Form zu spritzen.


Nun also 2 Eier mit einer Prise Salz in der Küchenmaschine oder mit dem Handrührgerät aufschlagen, bis eine dicke, luftige, gelbe Masse entsteht. 65g Zucker einrieseln lassen und weiter schlagen. Nach ca. 10 Minuten einen EL warmes Wasser und den Inhalt einer Viertel Vanilleschote hinzugeben und nocheinmal 3 Minuten weiter schlagen lassen. Nun 65g Mehl, 20g Speisestärke und ½ TL Backpulver vermengen und über die Masse sieben. Vorsichtig mit einem Teigschaber oder einen großen Löffel unterheben.

Den Ofen in der Zeit auf 160 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
 
Nun die Masse in einen Spritzbeutel mit einer großen Lochtülle füllen. Die ausgedruckten Buchstaben unter das Backpapier legen, so dass die Buchstaben durchschimmern. An den Umrissen entlang den Teig auf das Backpapier spritzen und die Umrisse ausfüllen. Nun das Backpapier vorsichtig auf ein Backblech ziehen und im Ofen 10 Min lang backen.

Anschließend den restlichen Teig zubereiten und den Vorgang wiederholen, damit man am Ende pro Zahl zwei Lagen hat.

Die einzelnen Böden natürlich gut abkühlen lassen, bevor man sie weiter verarbeitet.


Nun die Creme aus dem Kühlschrank holen und sie mit der Küchenmaschine gut aufschlagen, bis sie schön fest wird. Da es sich nur um Schokolade und Sahne handelt, ist die Creme natürlich insgesamt eher etwas weicher und eignet sich, wenn die Torte zeitnahe gegessen wird und nicht erst noch lange stehen oder transportiert werden muss. Ich habe mich für diese Variante einfach aus geschmacklichen Gründen entschieden. Wer eine stabilere Creme haben möchte, sollte am besten eine feste Buttercreme verwenden.
Nun eine beliebige Tülle für den Spritzbeutel verwenden und die Creme einfüllen. Die unteren Böden in Tupfern mit der Creme bespritzen und die zweiten Böden vorsichtig darauf legen. Nun auch die obere Schicht bespritzen und nach Belieben dekorieren. Wir haben mit Streuseln, Toffifee, Kinderbueno, Kinderschokolade, Schokobons, Schokocrossies und Schokotröpfchen dekoriert. Hier sind (wie immer, wenn es um Deko geht) der Fantasie keine Grenzen gesetzt.


Anstelle von Zahlen kann man natürlich auch Buchstaben oder Symbole verwenden, statt Schokocreme eine helle Creme oder statt Süßigkeiten Obst. 
Lasst eurer Kreativität freien Lauf und 
lasst es euch vor allem schmecken
Emmely


Verlinkt bei
creadienstag

It´s cold outside: Apfel-Holunderpunsch

Mein lieber Scholli, da dachte ich der Frühling kommt und was ist? Na nüscht ist. Kein laues Lüftchen weit und breit. Sattdessen sibirische Temperaturen, kalter Ostwind und in einigen Regionen sogar noch mal Schnee. Wenn man aus dem Fenster sieht, kann man sich gar nicht vorstellen WIE kalt es ist. Die Sonne lacht und lädt zu einem Spaziergang ein.


Wenn wir dann mit mit kalten Händen und roten Wangen nach Hause kommen, dann brauchen wir ganz schnell etwas das wärmt. Von innen und von außen. Was kann dann gemütlicher sein als eine schöne Tasse Holunder-Punsch? Das Beste daran? Dass die Kinder begeistert sein werden, denn der Punsch kommt wunderbar ganz ohne Alkohol aus. Meine jedenfalls lieben diese heiße Köstlichkeit. Er ist so kinderleicht gemacht, das sie ihn sogar selber zubereiten können um ihn mir – mit einem guten Buch auf dem Sofa liegend – zu servieren. Na wenn das nichts ist! 


Zutaten



1,5 Liter Apfelsaft

400 ml Schwarzer Johannisbeersaft

120 ml Holunderblütensirup



Alle Zutaten in einem Topf erwärmen... das war es auch schon. Ihr Lieben, wir lassen uns von der Kälte nicht unterkriegen und machen das Beste daraus und warten geduldig auf das erste zarte Grün und frühlingshafte Temperaturen. Bis dahin macht euch einfach ein paar warme Gedanken.

Liebe Grüße aus Berlin
Doreen